System-Bereinigung mit dem CCleaner – Ein Erfahrungsbericht

Lohnt sich der Download von CCleaner für Anwender noch?

Wer im Büro arbeitet, hat bestimmt schon zwei Arten von Kollegen erlebt: Die, deren Schreibtisch stets porentief rein aussieht und die anderen, bei deren Tisch man sich fragt ob das noch kreatives Chaos ist oder schon eine Müllkippe.

Bei PCs – und allen anderen Geräten, die z. B. mit Android oder Apple-Betriebssystemen laufen – lässt sich dieses Bild übertragen. Leider gehören aber all diese Geräte zur zweiten Kategorie. Das liegt in der Natur der Sache. Die Systeme löschen so wenig Dateien wie möglich: Wer weiß, wofür man den Rest noch gebrauchen kann. So jedenfalls die Software-Logik. Das ist zwar nett gemeint, sorgt aber unweigerlich dafür, dass die Geräte auf Dauer immer langsamer werden. Auch die Privatsphäre des Nutzers leidet darunter, schließlich sammeln sich auch Cookies und Verlaufsdaten der Browser an. Wenn’s anfängt zu ruckeln und zu haken, ist für uns höchste Zeit einmal gründlich aufzuräumen! Dann sollte man den CCleaner downloaden und installieren.


Screenshot vom CCleaner - Extras Screenshot vom CCleaner - Säubern Screenshot vom CCleaner -Aktualisierung

Muss man seinen Computer aufräumen? Auf jeden Fall!

Irgendwann packt auch den schlimmsten Schreibtisch-Chaoten der Ehrgeiz und es wird rigoros aufgeräumt. Das ist nicht nur ein tolles Gefühl, sondern sorgt auch dafür, dass man – oh Wunder – plötzlich wieder viele Sachen schneller findet als vorher. Wenn der Computer aufgeräumt werden soll, gibt es zwar viele Tools, die Lösungen versprechen, aber nur eines, dass – jedenfalls unserer Meinung nach - alle hält: der CCleaner.

Wie eine fleißige Putzfee reinigt die Software das ganze System von Datenmüll. Nutzer wählen einfach aus, ob sie nur bestimmte Teile oder den ganzen Computer prüfen lassen möchten. Danach schaut der CCleaner nach, wo sich überflüssige, ungenutzte, doppelte oder kaputte Dateien befinden. Sind die Nutzer mit den Fundstücken einverstanden, werden diese gelöscht. Dadurch wird nicht nur überraschend viel Speicherplatz frei, auch kann das Gerät dadurch wieder etwas flotter werden. Registry und temporäre Dateien werden nämlich gleich mit bereinigt.

Bei unserem „Versuchskaninchen“ – einem Windows 7 Rechner, der schon seit einigen Jahren keinen Großputz mehr erlebt hat, sorgte der CCleaner für wahre Wunder. Nach dem Download des CCleaners hat das etwas in die Jahre gekommene Gerät deutlich an Schnelligkeit zurückgewonnen. Auch der Speicherplatz auf der Festplatte wurde erhöht. Danach haben wir ihn auch über andere Geräte mit höheren Betriebssystemen (Windows 8, Windows 10) und Macs laufen lassen. Nach der Reinigung funktionierten sie wieder wie am ersten Tag. Ein voller Erfolg! Falls Sie den CCleaner auch auf Ihrem PC testen wollen, finden Sie den kostenlosen Download hier.

Was ist denn mit Browsern und Co.?

Surfen im Internet hinterlässt Spuren. Egal mit welchem System man unterwegs ist, der CCleaner kann die meisten gängigen und sogar ein paar exotischere Browser aufräumen. Dazu zählen:

Der CCleaner nimmt sich nach der Auswahl der betreffenden Systeme Website-Verläufe, Downloads, den Cache und Cookies vor die Brust. So werden ganz leicht wieder Sicherheit beim Surfen und Anonymität im Web hergestellt. Wer nicht auf seine Autovervollständigungen, zum Beispiel beim Login auf bestimmten Seiten, verzichten möchte, wählt vor der Großreinigung einfach das betreffende Feld ab.

Außerdem kann das Tool auch den Adobe Reader, Steam, den VLC Media Player und Thunderbird bereinigen.

Registry reinigen oder nicht reinigen – Das ist hier die Frage

Auch wenn die Vielfalt der Anwendungen erst einmal einschüchternd wirkt, der CCleaner hat ein angenehm klares Interface. In verschiedenen Reitern unterscheidet die Software systemeigene Einträge und solche von anderen Herstellern.

Außerdem können sich Nutzer entscheiden ihre Registry aufzuräumen. Eine Sache, von der gerade unerfahrene oder unsichere Nutzer sonst immer die Finger lassen. Mit dem CCleaner hat man aber tatsächlich eine Software vor sich, die nach dem Motto „Erst fragen, dann schlagen“ verfährt. So wird die Registry erst einmal durchsucht und fehlerhafte DLLs oder ungenutzte Dateien werden aufgelistet. Danach bietet die Software die Erstellung eines System-Wiederherstellungspunktes an und löscht den Datenmüll erst nach der Bestätigung durch den Nutzer.

Darf es ein bisschen extra sein?

Vorbei sind die Zeiten, in denen man nur am Computer oder Mac mit komplexen Betriebssystemen zu tun hat.

Wer jetzt immer noch aufräumen möchte, hat mit dem Download des CCleaner die richtige Wahl getroffen. Unter dem Reiter „Extra“ können User nämlich zusätzlich noch Programme deinstallieren und den Systemstart beschleunigen, indem sie unnötige Programme aus dem Autostart nehmen. Wenn Nutzer ihren alten Computer beispielsweise an Freunde oder Familie weitergeben möchten, sollte das System bereinigt sein. Man möchte ja schließlich verhindern, dass die neuen Besitzer eventuell alte Urlaubsbilder, private Dateien oder E-Mails lesen können. Mit dem CCleaner ist das kein Problem, denn die Software entfernt gründlich und zuverlässig alle Spuren des Vorbesitzers.

Wie sicher ist der CCleaner?

Der CCleaner ist ein durchweg etabliertes Tool und wurde bereits über eine Milliarde Mal heruntergeladen. Sie können den CCleaner direkt hier downloaden.

Anfang August 2017 sorgte die Nachricht für Erschrecken, dass das bisher zuverlässige Tool mit Malware verseucht sei. Die Version 5.33 spionierte vor allem Nutzer von Technologie- und Telekommunikationsunternehmen in Japan, Russland und Deutschland aus. Normale Endnutzer waren von diesem Problem weniger betroffen. Bis die betreffenden Server abgestellt wurden, konnte die Malware Daten von rund 700.000 PCs sammeln.
Seit September 2017 steht aber bereits die neue Version 5.34 zum Download zur Verfügung, die frei von Malware ist. Der CCleaner kann also wieder ohne Bedenken genutzt werden.

Fazit: Ist der CCleaner so gut wie sein Ruf?

Egal ob Zuhause, auf dem eigenen Computer oder auf der Arbeit: Der CCleaner ist für uns immer das Tool der Wahl, wenn sich das System holprig verhält oder die Festplatten den Rand ihrer Speicherkapazität erreichen. Unsere Erfahrungen waren bisher immer positiv: Der CCleaner ist dank seiner Reiter und der klaren Struktur sehr einfach zu bedienen, sorgt stets für gute Ergebnisse und bereinigt auch sensible Bereiche wie die Registry zuverlässig. Wir sind jedenfalls rundum überzeugt!

Sind Sie neugierig geworden? Jetzt den CCleaner auf dem eigenen PC ausprobieren. Hier geht es direkt zum kostenlosen Download!